Erta Ale

Sony Alpha 500 F/4.5  90 mm 0.6 sec.  ISO 200
Sony Alpha 500, F/4.5,  90mm, 0.6sec., ISO 200

Im nördlichen Äthiopien – weitab von jeglicher Zivilisation – liegt ein Naturwunder, wo es keiner Kunst bedarf, um gute Fotos zu schießen: Im Vulkan Erta Ale blubbert ein permanenter Lavasee vor sich hin. Sobald es dunkel wird, kann man mit einem Stativ immer wieder neue, sich verändernde Lava-Fontänen auf SD-Karte bannen. Hier und da platzt die schwarze Lava-Kruste und die leuchtend-glühende Masse kommt zum Vorschein. Da es sehr staubig ist, empfiehlt es sich, verschweißte Reinigungsstäbchen für den Sensor dabei zu haben. Nur wenige Kameras sind dicht genug, um mehrere Tage Staub-Beschuß in der Wüste Stand halten zu können.

2 Gedanken zu „Erta Ale“

  1. Sehr schönes Foto.
    Für staubige Gegenden tut ein Gefrierbeutel gute Dienste in Verbindung mit nem Einmachgummi :-))
    Die Linse sollte schon frei sein!!!!
    Den Gummi auch nicht auf dem Fokussierring anbringen.

    1. ja, das ist ne gute Idee – ne zusätzliche Hülle außenrum zu ziehen. Allerdings hat mein Objektiv einen sehr tief gerillten Gummigriff – den müsste man vermutlich vorher mit sowas wie Knetmasse abdichten. Aber nachdem ich auf Reisen meist sowieso nur mein 18-250er-Zoom verwende (also nicht wechsle), sollte ich mir direkt mal die Variante mit ner zusätzlichen (Knetmasse- oder Gummiring-)Dichtung am Body außen überlegen. Dagegen spricht allerdings, dass hin und wieder das Objektiv den Kontakt zum Body verliert (dann werden keine Daten mehr angezeigt und die Kamera löst nicht mehr aus). Naja – ist ja auch schon 10 Jahre alt. Das kann ich nur dadurch beheben, dass ich das Objektiv kurz löse und wieder einraste. Und das ginge dann mit Gummidichtung nicht mehr…. *hirn, hirn*… … das nächste Mal fahr ich in den Kongo, da isses nicht so staubig 🙂

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