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Garfield – mit dem Handy fotografiert

Wer glaubt, dass man mit dem Handy keine schönen Fotos machen kann, dem sei hier das Gegenteil bewiesen: mein (zugegeben sehr süßer) Garfield, schnell mal auf dem Sofa geknipst, mit dem IPhone.

iPhone 4, F/2.8, 1/15sec., ISO400, 4mm
iPhone 4, F/2.8, 1/15sec., ISO400, 4mm

Ich denke, das Foto wirkt vor allem durch den direkten Blick auf die Katze: da ist nichts störendes drauf, das Motiv füllt das Bild vollständig aus. Wer interessiert sich schon für das Kissen, auf dem er draufliegt?

Beim genaueren Hinsehen merkt man, dass das Bild leicht „grisselig“ ist (körnig, grob…). Das stört mich hier aber gar nicht – und ist bei dunkleren Verhältnissen oft nicht zu vermeiden.

Die schönen Gegenlicht-Akzente haben mir am besten in Schwarz-Weiß gefallen. Mit einer kleinen App habe ich das Bild auf schwarz-weiß gesetzt und den Kontrast etwas angehoben. Dann noch zugeschnitten – fertig! Die Lichtkorona scheint meinen kleinen Liebling geradezu einzuhüllen. Ein Engel ist er deswegen noch lange nicht 😉

Katze im Gegenlicht

Sony DSLR-A500, F/6,3; 1/320sec., ISO-200; 75mm
Sony DSLR-A500, F/6,3; 1/320sec., ISO-200; 75mm

Das Thema „Katzen“ wird Euch hier immer wieder begegnen. Kein Wunder – ich liebe diese Viecher.. und – ja – ich weiß: das Internet ist voll von Katzenbildern. Ich versuche, meine Fotos meist – mit einfachen Mitteln – zu etwas Besonderem zu machen. Hier porträtiere ich die Katze im vollen Gegenlicht: von unten! Dadurch kommt auch meine Einstellung zu diesen herrlichen Tieren zur Geltung: ich unterwerfe mich :-)…

Das schöne weiße Fell kommt durch das Gegenlicht besonders zur Geltung. Wer das Bild noch etwas verschönern mag, retuschiert die schwarzen Flecken aus den Augen.

Erta Ale

Sony Alpha 500 F/4.5  90 mm 0.6 sec.  ISO 200
Sony Alpha 500, F/4.5,  90mm, 0.6sec., ISO 200

Im nördlichen Äthiopien – weitab von jeglicher Zivilisation – liegt ein Naturwunder, wo es keiner Kunst bedarf, um gute Fotos zu schießen: Im Vulkan Erta Ale blubbert ein permanenter Lavasee vor sich hin. Sobald es dunkel wird, kann man mit einem Stativ immer wieder neue, sich verändernde Lava-Fontänen auf SD-Karte bannen. Hier und da platzt die schwarze Lava-Kruste und die leuchtend-glühende Masse kommt zum Vorschein. Da es sehr staubig ist, empfiehlt es sich, verschweißte Reinigungsstäbchen für den Sensor dabei zu haben. Nur wenige Kameras sind dicht genug, um mehrere Tage Staub-Beschuß in der Wüste Stand halten zu können.

Nachts in Las Vegas

Panasonic DMC-FX10 F/3.5, 9mm 1/40 sec.  ISO 100
Panasonic DMC-FX10, F/3.5, 9mm, 1/40 sec. ISO 100

Nachts gute Fotos zu machen, ist oft nicht ganz einfach. Außer, man befindet sich in Las Vegas! Dort wird die Nacht zum Tag. Fotografisch bedeutet das: kürzere Belichtungszeiten, oder kleinere ISO-Zahl als bei normalen Nachtaufnahmen. Also: man kann nicht viel falsch machen. Nur beim Bildaufbau sollte man etwas aufpassen.

Ich habe ganz gezielt nur einen kleinen Ausschnitt der mit Leuchtreklamen vollgepfropften Straße fotografiert. Thema ist ganz klar: die Cowboy-Lady auf dem Glitter Gulch. Hätte ich versucht, mehr „drauf zu bringen“, hätte das das Foto überladen: das Auge hätte keinen Halt mehr gefunden. So wie ich als Fotograf mich in dem vielen Geglitzer etwas verloren gefühlt habe… !