Archiv der Kategorie: Natur

Portraitshooting mit Andrea

Nach zwei Portraitkursen habe ich es endlich mal gewagt, ohne Lehrer ein Portraitshooting zu machen. Andrea hat sich bereiterklärt, mir als Model zur Verfügung zu stehen. Mit ungewissem Ausgang, freilich!

Wir haben außen fotografiert – im Englischen Garten – , mit zusätzlichem Kunstlicht. Rudi übernahm als Assistent das Handling des Systemblitz mit Softbox. Ein Reflektor wurde – wo es ging – am Boden irgendwo hingelegt, um zusätzlich aufzuhellen wo nötig. Für so ein Shooting braucht man am besten sogar zwei bis drei Assistenten – oder eben Improvisationsvermögen. Um Andrea’s Kleid schön „flattern“ zu lassen (wir aber leider nicht im Besitz einer Windmaschine waren), befestigten wir es mit einer Wäscheklammer am Rucksack, der als Beschwerer herhielt.

Hier ein paar Ergebnisse:

Jeans und Top, Englischer Garten beim Chinesischen Turm

Sony ILCE-7, F /3,5, 1/125sec., ISO-500, 135mm
Sony ILCE-7, F /3,5, 1/125sec., ISO-500, 135mm

Hier haben wir im Schatten fotografiert. Damit das Licht nicht zu flach ist und Andrea’s Gesicht etwas moddelliert wird, wurde von schräg links oben zusätzlich geblitzt.

Erst bei der Bearbeitung fiel mir auf, dass die Hose am linken Bein unschöne Schatten – verursacht vom Blitz schlägt, die Andreas Bein wie verknittert wirken lassen. Anfängerfehler…

Mein Lieblingsbild: Andrea in Jeans, mit kleinem Hüftknick und keckem Lächeln. Das Top sitzt etwas höher als im ersten Bild. Gleiche Biltzsituation. In Lightroom habe ich etwas mit der Farbgebung gespielt: neben der dem Original habe ich (zweites Bild) die Sättigung insgesamt stark reduziert.  Im dritten Bild wurde die Sättigung der Jeans beibehalten und nur der Rest stark entsättigt. Die letzten beiden Varianten sind Schwarz-Weiß – in unterschiedlichen Helligkeitsstufen.

Gleiche Location, Andrea’s Lieblingskleid

Sony ILCE-7, F /2,8, 1/200sec., ISO-800, 135mm
Sony ILCE-7, F /2,8, 1/200sec., ISO-800, 135mm

Andrea in ihremn Lieblingskleid. Hier gingen uns leider etwas die Posen aus. Wir hätten das Kleid gerne „flattern“ lassen – aber letztendlich wirkte alles ziemlich gestellt. Bei dem Foto mit dem Baum meinte Andrea, dass es sehr wie „Natur – brauch ich nicht“ – aussieht. Ich finde, sie streichelt den Baum!

Abendstimmung, Monopteros

Sony ILCE-7, F /4,5, 1/125sec., ISO-80, 120mm
Sony ILCE-7, F /4,5, 1/125sec., ISO-80, 120mm
Sony ILCE-7, F /4,5, 1/125sec., ISO-80, 120mm
Sony ILCE-7, F /4,5, 1/125sec., ISO-80, 120mm
Sony ILCE-7, F /2,8, 1/8000sec., ISO-800, 130mm
Sony ILCE-7, F /2,8, 1/8000sec., ISO-800, 130mm

Bei den letzten Fotos steht die Sonne schon recht niedrig. Mir gefällt die Abendstimmung mit rötlichem Licht am Monopteros, die Andrea’s Haut strahlen lässt. Das erste Foto ist ohne künstliche Beleuchtung entstanden.

 

Tierportrait: Hundewelpen (ruhend fotografiert)

Man kann ja nicht nur Menschen porträtieren. Ich habe nicht nur ein bisschen Herz für Tiere. Manchmal sind mir Tiere lieber als Menschen. Und wenn sie noch klein sind, sind sie sowieso unwiderstehlich! Im Internet habe ich von der Welpenspielstunde der Hundeschule von Astrid Cordova gelesen. Da würden sich bestimmt ein paar schöne Fotos ergeben. Astrid hatte nichts dagegen, dass ich mit der Kamera dabei war. Und die Hundehalter auch nicht – schließlich versprach ich ihnen, dass ich die Fotos zur Verfügung stellen würde.

Erste Aufgabe: Welpenportraits „in Ruhe“. Solange der Hund ruhig ist, unterscheiden sich die Tips dafür nicht von Menschen-Portraits. Zwei Unterschiede gibt es:

a) der Hund ist nicht immer ruhig – als Welpe macht der durchaus noch, was er will und

b) der Hund ist kleiner als der Mensch

Problem a) löst man am besten dadurch, dass man den kleinen Süßen vorher toben lässt. Nach einigen Minuten wird selbst der verspielteste Welpe müde!

Sony ILCE-7, F /5,6, 1/500sec., ISO-1250, 300mm
Sony ILCE-7, F /5,6, 1/500sec., ISO-1250, 300mm
Sony SLT-A99V, F /5,6, 1/500sec., ISO-500, 400mm
Sony SLT-A99V, F /5,6, 1/500sec., ISO-500, 400mm

Wenn man die Fotos oben genau anschaut, sieht man auch,  wie man mit Problem b) umgeht: runter mit der Kamera! Das heißt auch: runter mit dem Fotografen, oder auch: ab ins Gras (Dreck, Staub, …). Am besten, man zieht nicht die neueste Hose an.

Bei „statischen“ Hunden fotografiert man am besten im Modus „A“ (dh. Blendenvorwahl oder Zeitautomatik). Für Portraits mit schön verschwommenem Hintergrund wählt man eine möglichst große Blende (dh. kleine Blendenzahl) und stellt die ISO auf Automatik. Dann wird die Kamera sich die Belichtungszeit und zugehörigen ISO Wert so festlegen, dass man nicht verwackelt (und das Foto natürlich korrekt belichten).

Der Bildausschnitt wird – wie auch beim Menschenportrait – möglichst eng gewählt, so dass die Konzentration voll auf dem portraitierten Hund liegt.

Sony SLT-A99V, F /7,1, 1/500sec., ISO-1600, 400mm
Sony SLT-A99V, F /7,1, 1/500sec., ISO-1600, 400mm

Wer möchte bei DIESEM Blick schon das Herrchen sehen?

Zebrae – oder: waren die alten Lateiner eigentlich auch schon in Kenia?

Eine der schönsten, weil friedlichsten Tiere Afrikas sind für mich die Zebras. Man findet sie in vielen Teilen Süd- und Ostafrikas. Nicht nur in Nationalparks. Auch wenn man gerade durch Tansania radelt, laufen sie einem mitunter einfach so über den Weg! Hier habe ich einige der schönsten Eindrücke aus der Masai Mara und dem Amboseli Nationalpark rausgesucht.

Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm

Der letzte schöne Herbsttag

Der letzte schöne Herbsttag – das ist nicht nur ein Film von 2010, sondern das war unter Umständen: heute! Auch wenn ich das nicht hoffe! So bin ich dennoch rausgegangen, um diesen zu genießen. Mit dem Fahrrad um den Starnberger See. Hier einige Impressionen!

Wölfe jagen

Am Sonntag waren wir – wieder mal – im Tierpark. Es ist einfach zu schön, Tiere zu fotografieren! Dieses Mal hatte ich es auf die Wölfe abgesehen. Ich wollte besonders professionell sein und habe ein Stativ mitgenommen – da es in dem Wald, in welchem sich die drei Wölfe in Hellabrunn bewegen, meist sehr dunkel ist. Also würde ich lange Belichtungszeiten brauchen, denn die ISO-Zahl wollte ich nicht hochstellen, damit die Bilder nicht grisselig werden. Schnell stellte sich raus: ANFÄNGERFEHLER!!! Die Wölfe bewegen sich ständig. Also kommt bei langer Belichtungszeit das hier raus:

Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/15sec., ISO-400, 75mm
Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/15sec., ISO-400, 75mm

Der Hintergrund ist sehr scharf – ich habe ja auch ein Stativ verwendet… aber was ist der graue Fleck im Vordergrund?? – Ein sich bewegender Wolf! Blöd, dass ich nicht vor Ort drauf gekommen bin, was da schief gelaufen ist. Also bin ich am nächsten Tag noch mal hin. Und habe die Kamera die ISO-Einstellung automatisch machen lassen. Die Blende habe ich selbst ganz aufgemacht, damit schon mal möglichst viel Licht den Sensor erreicht. Und siehe da: sieht doch gleich viel besser aus!

Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/250sec., ISO-1600, 250mm
Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/250sec., ISO-1600, 250mm

Wenn man in die Fotos reinzoomt, merkt man die Hohe Empfindlichkeit ISO-1600, welche die Kamera eingestellt hat. Durch die offene Blende entsteht eine schöne Unschärfe abseits des eigentlichen Objekts – ein schönes Wolfsportrait! Hier ist die Galerie von gestern:

Summer feeling

Na, so wirklich vom Summer Feeling kann man ja gerade nicht sprechen. August, und immer wieder Regen; Temperaturen dass man sich nen Glühwein wünscht. Um mir ein bisschen den Sommer in’s Wohnzimmer zu holen, habe ich ein paar Fotos von Juni rausgekramt – da hatten wir >30Grad und SONNE! Zusammen mit einem wunderschönen Mohnblumenfeld und der Kamera = ein herrlicher Foto-Nachmittag!

Katze im Gegenlicht

Sony DSLR-A500, F/6,3; 1/320sec., ISO-200; 75mm
Sony DSLR-A500, F/6,3; 1/320sec., ISO-200; 75mm

Das Thema „Katzen“ wird Euch hier immer wieder begegnen. Kein Wunder – ich liebe diese Viecher.. und – ja – ich weiß: das Internet ist voll von Katzenbildern. Ich versuche, meine Fotos meist – mit einfachen Mitteln – zu etwas Besonderem zu machen. Hier porträtiere ich die Katze im vollen Gegenlicht: von unten! Dadurch kommt auch meine Einstellung zu diesen herrlichen Tieren zur Geltung: ich unterwerfe mich :-)…

Das schöne weiße Fell kommt durch das Gegenlicht besonders zur Geltung. Wer das Bild noch etwas verschönern mag, retuschiert die schwarzen Flecken aus den Augen.