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Es geht weiter – am Freitag (20.1.) nächste Multivisionsshow

Die Veranstaltung am Donnerstag war ein voller Erfolg: der Vortragsraum, der leider nur ca. 20 Leute fasst, musste improvisiert und erweitert werden. Und alle waren begeistert von den Bildern und wollten auch hin, nach Afrika  🙂

Deswegen geht’s Schlag auf Schlag weiter: die nächste Multivision findet am Freitag, den 20.1. um 17:30 Uhr statt. Wieder im Foto-Sauter in der Sonnenstraße 26, 1. OG. Ich freu mich drauf!

Ausstellung „Begegnungen – 12000km mit dem Fahrrad durch Afrika“

Im Januar werde ich die schönsten Fotos, die während meiner Radltour durch Afrika entstanden sind, in einer Ausstellung zeigen. Die Ausstellung ist vom 2. bis 31. Januar im ersten Stock von Foto Sauter in der Sonnenstraße 26 in München zu sehen (während der Geschäftsöffnungszeiten). Am 5. Januar um 18 Uhr findet die Vernissage statt, wozu ich Euch natürlich herzlich einladen möchte!

SONY DSC
Samburu-Frauen in der Didigagalu Desert in Nordkenia. Die Samburu sind ein Jäger-Volk, welche den Massai nahe stehen, aber zum Glück nicht so fotoscheu sind. So konnte ich die farbenfrohe Kleidung und den prachtvollen Schmuck in diesem Portrait zweier Frauen im Gespräch einfangen.                              Sony DLSR-A580 F /6.3, 250mm,, 1/640sec., ISO1600

Zebrae – oder: waren die alten Lateiner eigentlich auch schon in Kenia?

Eine der schönsten, weil friedlichsten Tiere Afrikas sind für mich die Zebras. Man findet sie in vielen Teilen Süd- und Ostafrikas. Nicht nur in Nationalparks. Auch wenn man gerade durch Tansania radelt, laufen sie einem mitunter einfach so über den Weg! Hier habe ich einige der schönsten Eindrücke aus der Masai Mara und dem Amboseli Nationalpark rausgesucht.

Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm

Zwei Wochen Fotoreise in Kenia. Die ersten Fotos!

Dass es dieses Mal so lange gedauert hat, bis ich die ersten Bilder aus Afrika veröffentliche, lag nicht an meiner Faulheit. Sondern daran, dass ich Lightroom für mich entdeckt habe. Mit ein bisschen Regler hin-und-her-schieben werden die Bilder viel lebendiger – und es ist gar nicht so schwierig! Nur: der Speicherplatz-Verbrauch wird noch schlimmer. Denn dieses Mal habe ich im RAW Format fotografiert. Anders als bei .jpg komprimiert dieses (meist Kamera-eigene) Format weniger, man kann also auch mehr aus dem Bild rausholen. Selbst wenn es ein bisschen unter- oder überbelichtet ist oder der Weißabgleich das Bild rot- oder grünstichig wirken lässt. Hier sind ein paar erste Kostproben zum Einstieg…. Landschaft und Tiere aus der Masai Mara, dem ersten Nationalpark, den wir besucht haben.  Diese Bilder sind – zwar eher versehentlich, aber so isses eben – mit sehr hoher ISO-Empfindlichkeit aufgenommen. Das wirkt sich eigentlich durch hohes Bildrauschen aus. Mit Lightroom kann man das Rauschen etwas glätten. Man verliert dabei zwar leicht an Details, aber das tut den Fotos keinen Abbruch!

Sony SLT-A65V, F /8, 1/3200sec., ISO-1250, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/3200sec., ISO-1250, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm

Erta Ale

Sony Alpha 500 F/4.5  90 mm 0.6 sec.  ISO 200
Sony Alpha 500, F/4.5,  90mm, 0.6sec., ISO 200

Im nördlichen Äthiopien – weitab von jeglicher Zivilisation – liegt ein Naturwunder, wo es keiner Kunst bedarf, um gute Fotos zu schießen: Im Vulkan Erta Ale blubbert ein permanenter Lavasee vor sich hin. Sobald es dunkel wird, kann man mit einem Stativ immer wieder neue, sich verändernde Lava-Fontänen auf SD-Karte bannen. Hier und da platzt die schwarze Lava-Kruste und die leuchtend-glühende Masse kommt zum Vorschein. Da es sehr staubig ist, empfiehlt es sich, verschweißte Reinigungsstäbchen für den Sensor dabei zu haben. Nur wenige Kameras sind dicht genug, um mehrere Tage Staub-Beschuß in der Wüste Stand halten zu können.

Nachts in Las Vegas

Panasonic DMC-FX10 F/3.5, 9mm 1/40 sec.  ISO 100
Panasonic DMC-FX10, F/3.5, 9mm, 1/40 sec. ISO 100

Nachts gute Fotos zu machen, ist oft nicht ganz einfach. Außer, man befindet sich in Las Vegas! Dort wird die Nacht zum Tag. Fotografisch bedeutet das: kürzere Belichtungszeiten, oder kleinere ISO-Zahl als bei normalen Nachtaufnahmen. Also: man kann nicht viel falsch machen. Nur beim Bildaufbau sollte man etwas aufpassen.

Ich habe ganz gezielt nur einen kleinen Ausschnitt der mit Leuchtreklamen vollgepfropften Straße fotografiert. Thema ist ganz klar: die Cowboy-Lady auf dem Glitter Gulch. Hätte ich versucht, mehr „drauf zu bringen“, hätte das das Foto überladen: das Auge hätte keinen Halt mehr gefunden. So wie ich als Fotograf mich in dem vielen Geglitzer etwas verloren gefühlt habe… !