Fotosafari – Blaue Stunde rund um den Olympiapark und die BMW-Welt

Gestern Abend war mal wieder Fotosafari angesagt: Fotografieren der ganz eigenen Stimmung während der Blauen Stunde – also der Zeit nach Sonnenuntergang, wo der Himmel noch nicht ganz schwarz ist, die Lichter der Stadt aber schon aufleuchten. Mit drei weiteren Teilnehmern und Kursleiter Marco schlenderten wir zunächst durch den Olympiapark und fingen das Abendlicht ein, bevor es dann an die Langzeitbelichtungen ging…

Zebrae – oder: waren die alten Lateiner eigentlich auch schon in Kenia?

Eine der schönsten, weil friedlichsten Tiere Afrikas sind für mich die Zebras. Man findet sie in vielen Teilen Süd- und Ostafrikas. Nicht nur in Nationalparks. Auch wenn man gerade durch Tansania radelt, laufen sie einem mitunter einfach so über den Weg! Hier habe ich einige der schönsten Eindrücke aus der Masai Mara und dem Amboseli Nationalpark rausgesucht.

Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /11, 1/200sec., ISO-125, 175mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm
Sony ILCE-7; F /6.3, 1/200sec., ISO-100, 44mm

Zwei Wochen Fotoreise in Kenia. Die ersten Fotos!

Dass es dieses Mal so lange gedauert hat, bis ich die ersten Bilder aus Afrika veröffentliche, lag nicht an meiner Faulheit. Sondern daran, dass ich Lightroom für mich entdeckt habe. Mit ein bisschen Regler hin-und-her-schieben werden die Bilder viel lebendiger – und es ist gar nicht so schwierig! Nur: der Speicherplatz-Verbrauch wird noch schlimmer. Denn dieses Mal habe ich im RAW Format fotografiert. Anders als bei .jpg komprimiert dieses (meist Kamera-eigene) Format weniger, man kann also auch mehr aus dem Bild rausholen. Selbst wenn es ein bisschen unter- oder überbelichtet ist oder der Weißabgleich das Bild rot- oder grünstichig wirken lässt. Hier sind ein paar erste Kostproben zum Einstieg…. Landschaft und Tiere aus der Masai Mara, dem ersten Nationalpark, den wir besucht haben.  Diese Bilder sind – zwar eher versehentlich, aber so isses eben – mit sehr hoher ISO-Empfindlichkeit aufgenommen. Das wirkt sich eigentlich durch hohes Bildrauschen aus. Mit Lightroom kann man das Rauschen etwas glätten. Man verliert dabei zwar leicht an Details, aber das tut den Fotos keinen Abbruch!

Sony SLT-A65V, F /8, 1/3200sec., ISO-1250, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/3200sec., ISO-1250, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm
Sony SLT-A65V, F /8, 1/2500sec., ISO-1600, 600mm

Fotokurs “Portrait 2” – Fotografieren mit dem Blitz

Etwas “advanced” ging es am zweiten Tag unseres Portraitkurses zu: heute sollte, zusätzlich zum natürlichen Licht, der Blitz eingesetzt werden. Natürlich blitzt man dem Modell nicht direkt in’s Gesicht. Das würde flach wirken und harte Schlagschatten produzieren. Stattdessen können die meisten Systemblitze nach der Seite oder nach oben gedreht werden, um damit auf einen Reflektor zu blitzen, der indirekt das Modell aufhellt. Also muss wieder ein Assistent mit…

Unser Shooting war in München am Europäischen Patentamt. Dort konnte sich Model Vivi dekorativ in dem Monument postieren oder frech von den Säulen hervorlugen. Auch ganz natürlich, im Baum, machte sie sich gut!

SONY ILCE-7, F /4.5, 1/160sec., ISO-160, 200mm
SONY ILCE-7, F /4.5, 1/160sec., ISO-160, 200mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/250sec., ISO-160, 200mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/250sec., ISO-160, 200mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/250sec., ISO-160, 120mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/250sec., ISO-160, 120mm

 

 

Fotokurs “Portrait 1” – Available light, ohne künstliches Licht

Vor zwei Wochen habe ich an einem Portraitkurs der Fotosafari teilgenommen. Am ersten Tag haben wir uns mit dem Fotografieren mit ausschließlich natürlichem Licht beschäftigt, außen “on location”. Ideal für Portraitfotos draußen sind bewölkte Tage. Da gibt es keine so starken Schlagschatten.  Mit ein paar Reflektoren bewaffnet (z.B. mit Alufolie beklebte Styroporplatten tun’s) kann man zusätzlich dunkle Stellen im Gesicht aufhellen. Ein Assistent muss allerdings mit – wer sollte die Reflektoren sonst halten?

Wie bei jedem Portrait ist es natürlich ratsam, die Blende so weit wie möglich auf zu machen. Damit der Hintergrund schön im Unscharfen verschwindet. Dafür stellt man die Kamera am besten auf den Modus “A” (Zeitautomatik, Blendenvorwahl). Sehr wichtig ist es, wirklich genau auf die Augen scharf zu stellen. Essentiell sogar! Das klappt, indem man den Autofokus auf “Spot” stellt. Nur so kann man genau die Augen anvisieren und stellt nicht z.B. auf die Nasenspitze scharf. Eine interessante Umgebung, wie hier der Kabelsteg in München an der Isar – und das Model Vivi, das sich möglichst ungezwungen bewegt. Kleine Schönheitsfehler kann man in Fotoshop noch wegretuschieren. So sind ein paar wunderschöne Fotos entstanden!

SONY ILCE-7, F /2.8, 1/320sec., ISO-50, 135mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/320sec., ISO-50, 135mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/160sec., ISO-50, 120mm
SONY ILCE-7, F /2.8, 1/160sec., ISO-50, 120mm

 

Fotokurs “U-Bahn-Fotografie”

Vor zwei Wochen habe ich mich fotografisch fortgebildet: im Kurs “U-Bahn-Fotografie” des Veranstalters fotosafari.com hat man uns gezeigt, wie man die öffentlichen Verkehrsmittel am besten in Szene setzt. Natürlich soll man was von der Bewegung, der Dynamik sehen – also sind Langzeitbelichtungen notwendig. Damit die nicht verwackeln, hatte also jeder sein Stativ dabei. Was in U-Bahnhöfen durchaus auffällt. Dort kann – und darf! – nicht mal so eben aus der Hüfte geschossen werden. Deswegen braucht man für solche Aufnahmen auch eine Genehmigung der MVG. Geblitzt werden darf nicht, damit die Führer der U-Bahnen nicht gestört werden.
München hat einige sehr fotogene Bahnhöfe: z.B. den Marienplatz mit dynamisch gebogenen, sehr grafischen Röhren, die Münchner Freiheit mit kühler blauer Effektbeleuchtung oder Westfriedhof, wo bunt illuminierte Leuchtkegel von der Decke hängen. Der Regenbogen-Bahnhof Candidplatz wird leider momentan instand gesetzt: der Regenbogen hat einige Kratzer.
Hier sind ein paar der Ergebnisse:

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Grauer Wintertag im Tierpark Hellabrunn

Ein bisschen Licht muss sein – und ist es draußen auch noch so grau und eklig. Trotzdem sind im Tierpark heute ein paar schöne Bilder entstanden. Mich würde interessieren, was Euch besser gefällt: natürlich oder Schwarz-Weiß? – Bitte um Eure Meinung!

Weihnachten fotografisch

Alle Jahre wieder: der Weihnachtsbaum steht in vollem Glanz. Wir strahlen mit ihm um die Wette – und wollen natürlich ein schönes Foto machen. Oft sieht das Foto jedoch nicht halb so schön aus wie der Baum. Woran liegt das? – Ich hab da so eine Vermutung:

a) Ein Baum ist eben doch nur ein Baum. Und wenn noch so viele Lichter dran sind. Was Weihnachten aber besonders macht, sind unsere Lieben, mit denen wir zusammen feiern!

b) Drinnen ist es dunkel. Ergo: die Kamera schaltet automatisch den Blitz ein…

Abhilfe:

Die Liebsten müssen mit auf’s Bild. Am besten vor den Baum! Und: Blitz ausschalten! Hier kurz Schritt für Schritt, wie ein schönes Foto gelingt:

  • Den Schatz vor dem Baum platzieren (am besten 1-1,5m weg)
  • Die Kamera ca. 5m entfernt auf einen festen Untergrund stellen, so dass sie nicht wackelt (Tisch oder Stuhl)
  • Blitz ausschalten bzw. einklappen
  • Programmwahlschalter auf “A” stellen
  • große Blende einstellen (= kleine Blendenzahl)
  • ISO auf 800-1000 einstellen
  • Den Auslöser mit Zeitautomatik bedienen (auch dann, wenn man nicht vor hat, selbst mit auf’s Bild zu hüpfen)
  • Sicher stellen, dass die Kamera auf den Vordergrund (Schatz, Papa/Mama, Katze usw.) scharf stellt. Denn: der Weihnachtsbaum glänzt auch, wenn er unscharf ist. Aber Schatz/Mama/Katze wirkt wie ein störender Fleck, falls er unscharf wäre!

Das kommt dabei raus:

Nala_Weihnachten

 

Der letzte schöne Herbsttag

Der letzte schöne Herbsttag – das ist nicht nur ein Film von 2010, sondern das war unter Umständen: heute! Auch wenn ich das nicht hoffe! So bin ich dennoch rausgegangen, um diesen zu genießen. Mit dem Fahrrad um den Starnberger See. Hier einige Impressionen!

Neue Leidenschaft: HDR!

Letzte Woche habe ich mir – für 9 Euro – eine sogenannte HDR-Software bestellt. Damit kann man ein Manko ausgleichen, dass wahrscheinlich viele von Euch kennen: viele Bilder (z.B. Gegenlicht-Bilder) sind entweder zu hell oder zu dunkel. Sind sie zu hell, ist meist der Himmel weiß und sieht langweilig aus. Sind sie zu dunkel, ist z.B. der Himmel interessant – dafür aber Bäume, Häuser, Schatten usw. schwarz. Die Kamera kann diesen großen Helligkeitsumfang nicht darstellen.
Abhilfe schaffen sogenannte HDR-Bilder. HDR heißt “High Dynamic Range”. Die Software nimmt zwei Bilder – ein zu dunkles, ein zu helles. Sie nimmt von dem einen die zu hellen Stellen weg und von dem anderen die zu dunklen Stellen und fügt dann beide Bilder zu einem zusammen. Heraus kommt ein Bild, das mitunter etwas unnatürlich wirken kann – aber sehr ansprechend! Ich habe das heute im Olympiapark ausprobiert. Hier seht ihr ein Ergebnis:

SONY DSLR-A500, F /13, 2.5 und 6sec., ISO-400, 24mm
SONY DSLR-A500, F /13, 2.5 und 6sec., ISO-400, 24mm

Für das Generieren eines HDR Bildes ist es notwendig, zwei identische Motive zu haben. Deswegen arbeitet man am besten mit einem Stativ oder mit irgendwo fest hingestellter Kamera mit Einstellung “M” (manuelle Belichtung). Die Blende möglichst klein einstellen (hohe Blendenzahl). Dazu zwei verschiedene Belichtungszeiten: eine etwas zu kurz (dh. das Bild wird zu dunkel), eine etwas zu lang. Die passende Software macht dann den Rest und vermischt die beiden Bilder zu einem. Ich habe hier HDR Photo Pro 5 verwendet.