Bilder

Workshop “Akt im Stil der 50er-Jahre”

Fotografie im Stil der 50er-Jahre – das bedeutet nicht nur Posen wie bei Marylin, fliegende Kleider und Mieder, die den Atem abschnüren. Sondern auch: Fotografieren mit sehr reduzierten Mitteln! Die Beleuchtung besteht aus nur einer Lichtquelle –  anstatt wie heute mal hier noch n Akzent, dort ein Glanzlicht und ein BeautyDish für die Augen. Stattdessen: Blende 8 (was anderes konnten die Kameras damals nicht), ein einzelner alter Blitz und möglichst alte Objektive, mit allen Fehlern und Kratzern. Da ich leider keine alten Objektive und Kamera besitze, habe ich die Bilder in Lightroom mit den Analog Efex aus der kostenlosen Nik Collection zusätzlich auf alt getrimmt.

Gar nicht einfach sondern super zeitaufwändig gestaltete sich dagegen das Make-Up, welches sich unser tolles Model Ela Klein durch eine professionelle Maskenbildnerin geduldig verpassen ließ. 2h für Haare und Make-Up! – Derweil hatten wir Fotografen unter der Anleitung von Workshopleiter Chris Beutner Zeit, die Sets und die Lichtsetzung zu erarbeiten.  Studio brauchten wir keins, Wohnzimmer genügt…

Schaut selbst, welcher Look Euch am besten gefällt!

Original                Vintage Look 1     Vintage Look 2

Hochzeit auf Indisch!

Es ist schon ein paar Monate her, als ich die Ehre hatte, ein ganz besonderes Ereignis zu fotografieren: eine Indische Hochzeit! Meine erste, und so war ich ganz schön nervös. Würde ich zur rechten Zeit an der richtigen Stelle sein? So viele Rituale, viel komplizierter erschien mir die Zeremonie! Aber das Paar beruhigte mich: wo man bei einer Europäischen Hochzeit als Fotograf ganz genau wissen muss, wo man stehen muss und darf und wo nicht, sei hier alles ganz entspannt. Und so war’s auch: niemand sitzt steif auf seinem Platz; hin und wieder schickte sogar der Priester noch einen Besucher, um noch dies und das zu organiseren, halten etc..! Ich kam mit vielen herrlichen Fotos nach Hause, von denen ich Euch hier ein paar zeigen möchte:

Again What Learned – Photoshop!

Ich habe gerade das Gelernte meines Photoshop-Kurses von letzer letzte Woche bei Photo Calumet ausprobiert. Freistellen von komplexen Objekten. Ergo: Fell! Hierfür eignen sich meine zwei Flauschis natürlich am besten. Nebenbei habe ich mich noch ein bisschen meinem Winter-Blues hingegeben… das kommt dann dabei raus:

SONY DSC

(ja, das zugrundegelegte Foto ist das aus dem letzten Post “ebay” – die Mohnblumen habe ich letztes Jahr fotografiert… )

ebay – zu verkaufen…

es ist ein grauer Nachmittag – also keine Ausreden mehr, ein paar Artikel für ebay wollen fotografiert werden.

Am besten verkaufen sich Artikel in ebay, wenn sie mit weißem Hintergrund dargestellt werden.  Das ergibt einfach den besten Kontrast! Hierfür genügt ein weißer Karton, oder ein weißes Brett vom Baumarkt. Aber auch die Ausleuchtung ist wichtig. Am besten ist es, möglichst diffus auszuleuchten, damit Details gut erkennbar sind. Klamotten stelle ich meist ganz frei – d.h. ich entferne sogar die Schatten, so dass der Hintergrund völlig weiß ist.

Sony Alpha7, 59mm, f /11, 1/6 sec., ISO200. Bearbeitet in Photoshop
Sony Alpha7, 28mm, f /11, 1/5 sec., ISO200. Bearbeitet in Photoshop

Bei technischen Artikeln verwende ich gerne eine etwas spiegelnde Oberfläche als Untergrund – das sieht gleich viel hochwertiger aus:

Sony Alpha7, 55mm, f /16, 1.6 sec., ISO125. Bearbeitet in Photoshop

Wichtig ist es, mit geschlossener Blende zu fotografieren (also hohe Blendenzahl, z.B. F11 oder F16). Denn anders als bei der Portraitfotografie soll ja möglichst alles auf dem Bild gut erkennbar und scharf sein. Hätte ich mit offener Blende fotografiert, wäre beim Rucksack z.B. die vordere Schnalle scharf, aber das hintere Band schon unscharf. Die ISO-Zahl sollte 100 oder 200 sein, damit das Bild nicht “grisselig” wird. Deswegen braucht man  ein Stativ, da man mit hohen Belichtungszeiten rechnen muss. Zum Glück bewegt sich so ne Stereoanlage ja nicht, puuh!

Was natürlich passieren kann, ist, dass zwischendurch eine Katze die Szene kapert. Meine Nala ist total Kamera-Verrückt. Aber nicht zu verkaufen…

Wieder mal Katzen… unwiderstehlich!

Als mir mein Skater-Kollege Christian kurz vor Weihnachten erzählt hat, dass er (bzw. seine Tochter) jetzt stolzer Besitzer zweier Britisch-Kurzhaar-Kätzchen ist, konnte ich mich nicht beherrschen – und habe um einen Fototermin gebeten. Und das ist dabei rausgekommen:

Vortrag ein voller Erfolg – 450€ für die Uganda Kinderhilfe gesammelt!

Es war ein unvergesslicher Abend gestern, ein tolles Publikum – vielen Dank an alle, die gestern Abend im Forum2 im Olympiadorf meinen Vortrag zu einem vollen Erfolg haben werden lassen!

Auch das Spendenergebnis kann sich sehen lassen: 300€ an Eintrittsgeldern sowie 150€ Spendengelder kamen für die Uganda Kinderhilfe zusammen. Die Kinder in Uganda werden begeistert sein! Mit dem Geld wird gerade in unserer Partnerschule in Jjanya südlich von Kampala der Anschluss an’s Stromnetz realisiert. 85 Straßen- und Waisenkinder wird hier von der Uganda Kinderhilfe Regensburg der Besuch einer Schule und somit der Start in ein besseres Leben ermöglicht.

HERZLICHEN DANK AN ALLE, DIE DA WAREN UND MITGESPENDET HABEN!!

Primary school in Jjanya, Uganda. Hier werden gerade Wasserleitungen verlegt, damit die Grundschüler kein Wasser in Kanistern mehr schleppen müssen.
Alle helfen mit beim Buddeln…
Wohnheim an der Secondary School in Jjanya. Hier finden unsere Straßenkinder ein Zuhause und können in die Schule gehen.

 

Ausstellung und Vortrag im forum2 – Kulturverein im Olympiadorf

Ab kommendem Samstag zeige ich erneut meine Ausstellung “12000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Afrika” und halte den zugehörigen Multivisions-Vortrag – und zwar im Kulturzentrum “forum2” in der Nadistraße3 – Olympiadorf München.  Am 20.1., 20:00 Uhr

Worauf ich mich besonders freue, ist der Vortrag – denn dieser wird mit modernster Beamer-Technologie stattfinden. So brilliant habe ich meine eigenen Bilder noch nicht gesehen! Der Vorstand des Kulturvereins, Günter Fitzke, hat wahnsinnig geduldig zusammen mit seinem Sohn daran gearbeitet, den Beamer auch mit meinem Laptop funktionieren zu lassen – yippie, es klappt! Peter Gödke, selbst ein super Grafiker, hat seine Bilder abgehängt – und dann mit mir zusammen Bilderrahmen geputzt und justiert.

VIELEN DANK SCHON MAL ALLEN!

Ich würde mich sehr freuen, wenn ganz viele kommen könnten! Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute: der Uganda Kinderhilfe Regensburg.

Der Kinosaal

Zucker!

Draußen regnet’s und ich habe wie jedes Jahr um diese Zeit Angst, dass der Sommer schon vorbei sein könnte. Diese zuckersüßen BabyTigerBilder von unserem Besuch im Leipziger Zoo haben mir wieder ein Lächeln in’s Gesicht gezaubert.

Ein einfaches Fotoshooting. Mit Zubehör aus dem Verbandskasten!

Wer hat nicht so einen alten Verbandskasten zuhause, den der TÜV mal aus dem Verkehr gezogen hat, weil Verfallsdatum überschritten. Ein Objekt daraus lässt sich prima für tolle Portrait-Effekte verwenden: die Rettungsdecke! Die ist auf der einen Seite goldfarben, auf der anderen Seite silber. Zusammengeknüllt, reflektiert sie das Licht und bringt so richtig Glamour ins Foto.

Sony ILCE-7M2, F /2.8, 1/250sec., ISO200, 70mm

Dieses Bild ist im Studio entstanden. Aber auch “on Location” (im Park oder im Hinterhof) kann man die Rettungsdecke einfach mit Wäscheklammern am Baum oder an der Teppichstange befestigen. Am besten gelingen die Fotos im Schatten – so entstehen keine Schlagschatten unter Auge und Nase des Models. Oder ihr verwendet eine Styroporplatte als Aufheller. Wichtig ist, dass das Modell möglichst weit von der Rettungsdecke entfernt steht, damit diese nur unscharf abgebildet wird. Die Blende sollte geöffnet sein (Blende 2.8 oder 3.5), um eine schöne Unschärfe des Hintergrunds zu erreichen.

Und wenn mal ungewollterweise etwas störendes im Bild sein sollte, gibt es ja noch Photoshop (über der linken Schulter des Models war noch etwas rotes, das ich loshaben wollte…

Es geht weiter – am Freitag (20.1.) nächste Multivisionsshow

Die Veranstaltung am Donnerstag war ein voller Erfolg: der Vortragsraum, der leider nur ca. 20 Leute fasst, musste improvisiert und erweitert werden. Und alle waren begeistert von den Bildern und wollten auch hin, nach Afrika  🙂

Deswegen geht’s Schlag auf Schlag weiter: die nächste Multivision findet am Freitag, den 20.1. um 17:30 Uhr statt. Wieder im Foto-Sauter in der Sonnenstraße 26, 1. OG. Ich freu mich drauf!