Wölfe jagen

Am Sonntag waren wir – wieder mal – im Tierpark. Es ist einfach zu schön, Tiere zu fotografieren! Dieses Mal hatte ich es auf die Wölfe abgesehen. Ich wollte besonders professionell sein und habe ein Stativ mitgenommen – da es in dem Wald, in welchem sich die drei Wölfe in Hellabrunn bewegen, meist sehr dunkel ist. Also würde ich lange Belichtungszeiten brauchen, denn die ISO-Zahl wollte ich nicht hochstellen, damit die Bilder nicht grisselig werden. Schnell stellte sich raus: ANFÄNGERFEHLER!!! Die Wölfe bewegen sich ständig. Also kommt bei langer Belichtungszeit das hier raus:

Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/15sec., ISO-400, 75mm
Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/15sec., ISO-400, 75mm

Der Hintergrund ist sehr scharf – ich habe ja auch ein Stativ verwendet… aber was ist der graue Fleck im Vordergrund?? – Ein sich bewegender Wolf! Blöd, dass ich nicht vor Ort drauf gekommen bin, was da schief gelaufen ist. Also bin ich am nächsten Tag noch mal hin. Und habe die Kamera die ISO-Einstellung automatisch machen lassen. Die Blende habe ich selbst ganz aufgemacht, damit schon mal möglichst viel Licht den Sensor erreicht. Und siehe da: sieht doch gleich viel besser aus!

Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/250sec., ISO-1600, 250mm
Sony DSLR-A500, F /6.3, 1/250sec., ISO-1600, 250mm

Wenn man in die Fotos reinzoomt, merkt man die Hohe Empfindlichkeit ISO-1600, welche die Kamera eingestellt hat. Durch die offene Blende entsteht eine schöne Unschärfe abseits des eigentlichen Objekts – ein schönes Wolfsportrait! Hier ist die Galerie von gestern:

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